
Bürgermeister Strate wird sportlicher Brückenbauer – 78. Paderborner Osterlauf mit starkem Signal für Stadt und Region
Der 78. Paderborner Osterlauf bekommt nicht nur einen neuen Schirmherrn – er erhält ein sichtbares politisches Bekenntnis zur Veranstaltung. Beim ersten Presse-Informationsgespräch am 02.03. 2026 zum 78. Paderborner Osterlauf in der Stadtverwaltung stellte Paderborns Bürgermeister Stefan-Oliver Strate klar: Er übernimmt die Schirmherrschaft nicht nur formell, sondern schnürt selbst die Laufschuhe.
Gemeinsam mit Landrat Christoph Rüther und Universitätspräsident Prof. Dr. Bauer wird Strate beim Paderborn Lippstadt Airport 5 km Fit and Fun Lauf an den Start gehen. Der Osterlauf sei laut Strate „eine ideale Gelegenheit, seine Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben – nicht vom Schreibtisch aus, sondern mitten im Geschehen.“ Die Veranstaltung verbinde Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergründe und stehe wie kaum ein anderes Ereignis für Gemeinschaft und Identifikation mit Paderborn, so Strate weiter.
Damit rückt der Bürgermeister nicht nur als Repräsentant, sondern als aktiver Teilnehmer ins Zentrum des Geschehens – als sportlicher Brückenbauer zwischen Stadtspitze, Ehrenamt im Verein und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die organisatorische Basis dafür steht auf einem breiten Fundament. Die drei Hauptläufe sind bereits seit vergangener Woche ausgebucht!
Für Osterlauf Pressesprecher Thorsten Franz sind diese Rekordanmeldezahlen vor allem eines: ein Zeichen der Wertschätzung. Mehr als 500 haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich Jahr für Jahr für den ältesten Straßenlauf Deutschlands. Gleichzeitig sei es Verpflichtung, das Vertrauen der Läuferinnen und Läufer zu würdigen und den Osterlauf erneut als sportliches Aushängeschild für Ostwestfalen-Lippe zu präsentieren.
Olaf Hildebrandt, Vizepräsident des SC Grün-Weiß Paderborn, würdigte die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung funktioniere nur im partnerschaftlichen Zusammenspiel aller Beteiligten.
Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen unterdessen auf Hochtouren. Organisationsleiter Christian Stork berichtete von einem eingespielten Team, in dem jedes Rad ins andere greife. Er führte aus, dass „die Abläufe routiniert und sein junges Organisationsteam hochmotiviert sei – die Vorfreude auf den Veranstaltungstag ist bei jedem Einzelnen spürbar“, so der Cheforganisator weiter.
Er versprach weiterhin, „dass wir den Komfort für die Läufer und Läuferinnen und auch für unsere Volunteers noch einmal verbessern werden.“
Sportamtsleiter Dirk Happe betonte, dass trotz Rekordbeteiligung weiterhin Qualität und Sicherheit im Vordergrund stünden. Eine hohe Teilnehmerzahl bringe große Verantwortung mit sich. Um dieser gerecht zu werden, habe man sich die Expertise von Professor Marcel Altenburg aus Manchester eingeholt, der sich seit mehreren Jahren intensiv mit Rennstarts aller Größenordnungen und Großveranstaltungen beschäftigt. Dirk Happe appellierte an alle Aktiven, frühzeitig anzureisen und den bewährten Park-and-Ride-Service zu nutzen.
Auch inhaltlich entwickelt sich der Osterlauf weiter. Sportmanagerin Mareen Walbaum kündigte die Intensivierung des seit 2024 bestehenden Nachhaltigkeitskonzepts an. Die Laufshirts werden in diesem Jahr „in der Nachbarschaft“, in Kassel, aus europäischem Stoff produziert. Zudem kommen erstmals Mehrwegbecher in der Zielverpflegung zum Einsatz – ein Schritt, durch den zwischen 15.000 und 20.000 Einwegbecher eingespart werden können.
Das offizielle Laufshirt wurde, wie bereits in den beiden Jahren zuvor, vom Delbrücker Graffiti-Künstler Lukas Michalski gestaltet. Sein Entwurf mit einem dynamischen, fließenden Schriftzug nimmt Bezug auf den Fluss Pader und verbindet Sport mit Stadtidentität. „Mit diesem Shirt wird nicht nur ein sportliches Ereignis sichtbar – es hält auch ein Stück Paderborner Stadtgeschichte fest“, erklärte Michalski mit Blick auf das verliehene europäische Kultursiegel.
Die internationale Resonanz unterstreicht die Bedeutung des Osterlaufs: Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 60 Nationen werden erwartet. Der jüngste Starter ist fünf Jahre alt, der älteste 86. Da sich zuletzt fast 1.000 weitere Interessierte auf Wartelisten eingetragen hatten, wurden diese nun geschlossen. Walbaum bat angemeldete Läuferinnen und Läufer, ihre Plätze bei Verhinderung rechtzeitig freizugeben.
Dass der Osterlauf weit über den sportlichen Wettbewerb hinausreicht, betonte Vereinsmanager Mathias Vetter vom SC Grün-Weiß Paderborn. Die besondere Atmosphäre entlang der Strecke, das umfangreiche Rahmenprogramm und die Partys machten die Veranstaltung Jahr für Jahr zu einem Ereignis für die gesamte Stadt.
Mit politischer Unterstützung, starkem Ehrenamt und internationaler Beteiligung steuert der Paderborner Osterlauf nun auf seine 78. Auflage am Karsamstag zu – als sportliches Highlight der Region und als Ausdruck lebendiger Stadtgemeinschaft stehen alle Zeichen auf Rekordkurs.